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05-11-08 Verkehrswende Mehrheit der Autofahrer würde auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen  ZEIT ONLINE

Gemeenteraad 7 maart 2022, gemeente VeendamBij agendapunt: Ingekomen stukken en mededelingen778 woorden

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14-01-2022 07:48

Verkehrswende: Mehrheit der Autofahrer würde auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen | ZEIT ONLINE

Verkehrswende

Mehrheit der Autofahrer würde auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen Öfters mit dem Fahrrad, mit Bus oder Bahn zur Arbeit? Drei Viertel der Autofahrer können sich das vorstellen. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. 11. Januar 2022, 17:19 Uhr / Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, cxm / 663 Kommentare /

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Viele Bundesbürgerinnen würden bei den richtigen Voraussetzungen vom Auto aufs Fahrrad oder den ÖPNV umsteigen. © Andreas Arnold/​ dpa

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland kann sich grundsätzlich vorstellen, häufiger vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel oder aufs Fahrrad umzusteigen [https://www.zeit.de/thema/verkehrswende] – wenn denn die Infrastruktur stimmt. Dies ergab eine Umfrage der staatlichen Förderbank KfW, das sogenannte Energiewendebarometer 2021, für das rund 4.000 Haushalte befragt wurden. Demnach können sich rund 75 Prozent der Befragten, die aktuell mehrmals pro Woche das Auto nutzen, einen häufigeren Wechsel auf öffentliche Verkehrsmittel (ÖPNV) vorstellen. Fast 66 Prozent können sich hier mehr Fahrten mit dem Fahrrad vorstellen. Allerdings müssten dann erst einige Rahmenbedingungen geändert werden: Als wichtigste Voraussetzungen nannten alle eine bessere Anbindung (63 Prozent) gefolgt von geringeren Kosten (49 Prozent) und mehr Komfort (19 Prozent). https://www.zeit.de/mobilitaet/2022-01/verkehrswende-umfrage-infrastruktur-oepnw-kfw-energiewendebarometer

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Verkehrswende: Mehrheit der Autofahrer würde auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen | ZEIT ONLINE

Auch im ländlichen Raum würden 71 Prozent der Haushalte den ÖPNV stärker nutzen – wenn die Anbindung besser wäre. Derzeit aber wird hier meist das Auto genutzt: So ist hier der Pkw-Bestand je Haushalt als auch der Anteil der Haushalte, die täglich ein Auto nutzen, etwa doppelt so hoch wie in Großstädten. Hier wiederum schreckt viele offenbar der Preis für ein ÖPNVTicket ab: So sagten 58 Prozent der Haushalte in Großstädten, sie würden öfter auf Busse und Co. umsteigen, wenn dies günstiger wäre.

Auto noch oft ein Statussymbol Zugleich zeigt die Umfrage: Rund 25 Prozent der Haushalte können sich grundsätzlich keinen Umstieg auf den ÖPNV vorstellen, bei den über 70Jährigen sind es 31 Prozent. Neben dem Alter sei auch ein zweiter Faktor relevant, heißt es in der Studie – und zwar die persönliche Einstellung zum Auto. Bei Haushalten, für die der Pkw ein Statussymbol ist, können sich demnach rund 40 Prozent unter keinen Umständen eine stärkere ÖPNVNutzung vorstellen. Eine solche symbolische Bedeutung des Autos liege bei insgesamt elf Prozent der Haushalte vor und sei verstärkt bei jungen Haushalten (15 Prozent gegenüber sieben Prozent bei älteren Haushalten) sowie bei Haushalten mit niedrigen Einkommen (20 Prozent gegenüber zehn Prozent bei Haushalten mit hohem Einkommen) anzutreffen. "In dieser Gruppe könnte ein Imagegewinn des ÖPNV dabei helfen, die Abkehr vom Auto zu ermöglichen", heißt es in der Studie. Laut der KfW-Studie wird das Auto also in schlecht angebundenen Regionen und bei älteren Menschen auch künftig eine zentrale Rolle spielen und sei "bis auf Weiteres nicht wegzudenken". Hier gelte es einerseits, die Elektrifizierung der Fahrzeuge weiter voranzutreiben, und andererseits, die Auslastung der Pkw zu erhöhen. Zudem böten sich hier auch Ansatzpunkte zur Verkehrsvermeidung etwa durch den Ausbau von Homeoffice und digitalen Verwaltungsleistungen.

Zwei Drittel der Autofahrer: öfter Fahrrad fahren Zu einer wichtigen Säule der Verkehrswende kann nach Angaben der staatlichen Förderbank auch der Fahrradverkehr werden. Immerhin fast zwei Drittel der regelmäßigen Pkw-Nutzerinnen sehen demnach die Möglichkeit, künftig das Rad stärker zu nutzen. "Interessanterweise gilt dies unabhängig von der Stadtgröße, sodass es sich bei Kommunen aller Größen lohnen dürfte, durch einen entsprechenden Ausbau der Fahrradinfrastruktur dem Klima zu helfen und zugleich die Lebensqualität vor Ort zu steigern", schreiben die Studienautoren.

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Voraussetzung für eine stärkere Nutzung des Fahrrads ist für mehr als die Hälfte der Haushalte eine bessere Infrastruktur (Städte mehr als 50, Landgemeinden gut 48 Prozent). Fast die Hälfte der Befragten (Städte rund 45, Landgemeinden rund 42 Prozent) würde bei einer besseren Kombinierbarkeit mit dem ÖPNV das Rad häufiger nutzen. Die Anschaffung eines E-Bikes [https://www.zeit.de/thema/elektromobilitaet] könnte für insgesamt fast 28 Prozent der Haushalte ein Anreiz für einen Umstieg sein (PDF [https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDFDokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2022/Fokus-Nr.-363-Januar-2022Verkehrswende.pdf]).

Robert Habeck - "Wir müssen dreimal besser sein in allen Bereichen" Der Wirtschafts- und Klimaschutzminister hat der bisherigen Klimapolitik große Defizite bescheinigt. Habeck kündigte an, etwa die Windkraft stärker auszubauen zu wollen.

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