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05-11-07 VCOE Factsheet 2022-01 VCOE-Bahntest 2021

Gemeenteraad 7 maart 2022, gemeente VeendamBij agendapunt: Ingekomen stukken en mededelingen1.197 woorden

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Foto: VCÖ

factsheet

VCÖ-Bahntest: Potenziale durch Netzkarten nutzen 2022 Verkehr aktuell Österreichische Post AG SP 02Z030781 N

Im Herbst 2021 wurde mit dem Klimaticket erstmals eine Jahresnetzkarte für den gesamten Öffentlichen Verkehr in Österreich geschaffen. Mehr als die Hälfte der Fahrgäste mit einer Jahresnetzkarte gibt an, seit Besitz derselben häufiger mit der Bahn zu fahren als vorher.

Beim VCÖ-Bahntest 2021 haben österreichweit 8.800 Fahrgäste in den Zügen von sieben Bahnunternehmen teilgenommen. 90 Prozent haben – trotz Herausforderungen durch die andauernde Covid-19-Pandemie – eine Verbesserung bei Qualität und Komfort des Bahnfahrens generell wahrgenommen. 29 Prozent der Fahrgäste planen, zukünftig häufiger Bahn zu fahren. Eine Verbesserung in den vergangenen 12 Monaten wurde vor allem bei der Barrierefreiheit der Bahnhöfe, beim eingesetzten Wagenmaterial sowie bei Information und Service bemerkt. Sehr gute Noten bekommt das Zugpersonal für Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.

Regionalbahnen und Anschlüsse an Busse sind zu verbessern Obwohl die Zufriedenheit allgemein hoch war, gibt es Verbesserungspotenzial. Ein Drittel der Fahrgäste sieht eine Verschlechterung bei der Verbindungsqualität für Internet und Telefon, 31 Prozent sind mit der Entwicklung der Abstimmung zwischen Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmittel unzufrieden und ein Viertel sieht eine Verschlechterung bei der Barrierefreiheit der eingesetzten Waggons. Speziell im Regionalverkehr braucht es häufigere Verbindungen auch außerhalb der klassischen Pendelzeiten.

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VCÖ-Bahntest 2021 – Wie die Fahrgäste die Bahn beurteilen Qualität des Bahnfahrens steigt

Nutzbare Zeit als wichtigster Grund für Verlagerung von Autofahrten auf die Bahn

Wie hat sich für Sie persönlich das Bahnfahren in Österreich in den vergangenen 12 Monaten entwickelt?

Gründe, für die Verlagerung von Fahrten vom Auto auf die Bahn …

sehr großer/großer Einfluss

Nutzbare Zeit in der Bahn

91 %

Erhöhtes Klimaschutzbewusstsein

89 %

stark/eher verbessert

eher/stark verschlechtert

90 %

10 %

Barrierefreiheit der Bahnhöfe

85 %

15 %

Kürzere Fahrzeit der Bahn

75 %

Qualität eingesetzter Waggons insgesamt

84 %

16 %

Verbessertes Angebot der Bahn

75 %

Information und Service

81 %

19 %

Bessere Anbindung des Bahnhofs mit öffentlichen Verkehrsmitteln

66 %

Barrierefreiheit der Waggons

75 %

Abstimmung zwischen Bahn und anderem Öffentlichen Verkehr

69 %

31 %

Verbindungsqualität/Netzqualität für Mobiltelefon/Internet in den Zügen

68 %

32 %

Qualität und Komfort des Bahnfahrens insgesamt

25 %

Jahresnetzkarten als Potenzial für häufigere Bahn-Nutzung in Alltag und Freizeit Veränderung der Bahnnutzung, seit Kauf einer Jahresnetzkarte

Insgesamt

häufiger

gleich viel

seltener

62 %

37 %

1%

Verlagerungspotenzial von Autofahrten auf die Bahn ist hoch

Gibt es noch weitere Wege, die Sie auf die Bahn verlagern würden, wenn … Ja, viele Wege

Erhalt eines kostenlosen Öffi-Jobtickets für Arbeitswege

54 %

Kürzere Gesamtreisezeit mit Bahn inklusive Anschlüssen

48 %

Häufigere Anzahl an Bahnverbindungen

39 %

Großes Potenzial durch bessere Angebote für erste und letzte Meile Wie oft würden Sie folgende Angebote nützen, wenn sie zur Verfügung stehen würden? oft

e

Jahreskart

+

54 %

Freizeit

39 %

JOB-TICKET

7% Taxi

Zwei Drittel der berufstätigen Fahrgäste kennen Öffi-Jobticket nicht Nein

Ja

Nein, würde aber gerne

Nein, obwohl ich könnte

34 %

66 %

32 %

48 %

20 %

4 von 10 sind im letzten Jahr mit der Bahn auf Urlaub gefahren

JOB-TICKET

nutze ich bereits oft

Kombination Fahrrad & Öffentlicher Verkehr

19 %

16 %

22 %

Verschließbare Fahrrad-Box am Bahnhof

18 %

15 %

3%

Rufbus/Sammeltaxi/Mikro-ÖV von/zum Bahnhof

12 %

15 %

3%

Bikesharing von/zum Bahnhof

11 %

11 %

3%

Carsharing von/zum Bahnhof

9%

11 %

3%

Kennen Sie das Angebot Öffi-Jobticket? (Basis: Berufstätige) Ja

manchmal

Die Hälfte der Fahrgäste ist weniger als 15 Minuten zum Bahnhof unterwegs

Viele Bahnfahrende kommen zu Fuß und mit Öffentlichem Verkehr zum Bahnhof

Wie lange waren Sie zum Bahnhof unterwegs?

Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie heute zum Zug gekommen?

Haben Sie in den vergangenen 12 Monaten eine Urlaubsreise per Bahn gemacht? Nein, plane ich auch in Zukunft nicht

6%

Ja, im Nachtzug

Ja, untertags

51 % zu Fuß 31 %

39 %

32 %

weniger als 15 Minuten

Nein, plane ich aber im kommenden Jahr

2022

15 bis 30 Minuten

35 %

mehr als 30 Minuten

14 %

Fahrrad 9%

23 % Beim VCÖ-Bahntest 2021 beantworteten rund 8.800 Fahrgäste während ihrer Zugfahrt den Fragebogen. Es nahmen Fahrgäste von DB Regio (Außerfernbahn), Graz Köflacher Bahn, Mariazellerbahn, ÖBB, Raaberbahn, Salzburger Lokalbahn und WESTbahn teil. Befragungszeitraum war September bis Oktober 2021.

Öffentlicher Verkehr 31 %

Auto mitfahrend/Taxi 16 %

Auto selbstlenkend 12 %

Moped/Motorrad/E-Scooter 2%

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Bahn noch besser erreichbar machen Während knapp ein Drittel der Fahrgäste in letzter Zeit Fahrten von der Bahn auf das Auto verlagert hat, hat rund die Hälfte Fahrten auf die Bahn verlagert. Die nutzbare Reisezeit und das erhöhte Klimaschutzbewusstsein sind die wichtigsten Gründe, weshalb Fahrgäste in der Vergangenheit Fahrten vom Auto auf die Bahn verlagert haben. Potenzial besteht unter anderem durch eine weitere Verbreitung des steuerfreien Öffi-Jobtickets für Beschäftigte. Allerdings kennt lediglich ein Drittel der berufstätigen Fahrgäste dieses Angebot. Die Hälfte davon würde es gerne nutzen, wenn es vom Arbeitgeber ermöglicht würde. Auch die weitere Verbreitung von Jahresnetzkarten hat Potenzial. 62 Prozent der Fahrgäste geben an, nach Anschaffung einer Jahreskarte im Alltag häufiger Bahn zu fahren, als vorher.

Kombination Fahrrad und Bahn verbessern Mit jeweils rund 31 Prozent kommen gleich viele Fahrgäste zu Fuß wie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Abfahrtsbahnhof, neun Prozent kommen mit dem Fahrrad. Speziell bei der Kombination Fahrrad und Bahn gibt es noch Verbesserungspotenzial. Rund ein Fünftel der Fahrgäste nutzt diese Kombination bereits, weitere 35 Prozent würden sie bei besserem Angebot nutzen. Gerade auch aufgrund des Trends in Richtung Elektro-Fahrrad spricht sich ein Drittel für ein besseres Angebot an verschließbaren Fahrrad-Boxen an Bahnhöfen aus. Auch Urlaubreisen mit der Bahn liegen im Trend. 38 Prozent sind im letzten Jahr mit der Bahn auf Urlaub gefahren, ein Viertel plant dies im Jahr 2022.

VCÖ-Empfehlungen Potenzial von Jahresnetzkarten nutzen • Erst ein Drittel der Fahrgäste kennt Öffi-Jobtickets. Mehr als die Hälfte gibt an, mit Öffi-Jobticket viele Wege auf die Bahn verlagern zu wollen. Hier besteht großes Potenzial. • Fahrgäste mit Jahresnetzkarten nutzen die Bahn seit Besitz derselben häufiger als vorher. Öffi-Jobticket und Klimaticket sind daher Chancen, die es zu nutzen gilt.

Michael Schwendinger, VCÖ ‑ Mobilität mit Zukunft: „Mit dem Klimaticket Österreich ist ein verkehrspolitischer Meilenstein gelungen. Das dadurch entstehende Momentum in Richtung eines integrierten Gesamtsystems des Öffentlichen Verkehrs gilt es zu nutzen und konsequent weiterzuverfolgen – mit der Bahn als zentralem Rückgrat.“

Multimodalität und Erreichbarkeit der Bahnhöfe verbessern • 4 von 10 Fahrgästen kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Abfahrtsbahnhof – die Erreichbarkeit der Bahnhöfe via Fuß- und Radweg ist daher wichtig, für die erste und letzte Meile. • Ein Drittel der Fahrgäste wünscht sich eine Verbesserung der Kombinationsmöglichkeiten von Fahrrad und Öffentlichem Verkehr sowie verschließbare Fahrrad-Boxen am Bahnhof. Abstimmung optimieren und regionales Angebot ausbauen • Gute Anbindung der Bahn an andere öffentliche Verkehrsmittel hat großen Einfluss für die Verlagerung von Fahrten auf die Bahn. Ein Drittel der Fahrgäste sieht hier jedoch Verbesserungsbedarf. • 9 von 10 Fahrgästen sind mit der Anzahl an Bahnverbindungen in Österreich zufrieden. Bei Regionalbahnen sinkt die Zustimmung.

Verkehr aktuell Österreichische Post AG SP02Z030781 N; Verlagspostamt 1050 Wien. Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: VCÖ, 1050 Wien, ZVR-Zahl 674059554. Impressum: VCÖ, Bräuhausgasse 7-9, 1050 Wien, T +43-(0)1-893 26 97, E vcoe@vcoe.at, www.vcoe.at Fotos: Seite 1: VCÖ, Seite 4: VCÖ/Rita Newman

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