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Ausbaustrecke Nürnberg–Ebensfeld Altendorf–Hirschaid–Strullendorf Aus- und Neubaustrecke Nürnberg–Berlin
Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 Nürnberg–Berlin
Von der Europäischen Union kofinanziert Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN-V)
Visualisierungen der neu gebauten und angepassten Straßen- und Eisenbahnüberführungen
Neue Lebensräume für Zauneidechsen
Stillgelegter Steinbruch Ludwag
Bahnbau und Umwelt Durch den Bau einer Bahntrasse sind Eingriffe in Natur und Landschaft zwar unvermeidlich, sie können aber gemindert oder ausgeglichen werden. Wenn Verluste an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen nicht vor Ort zu kompensieren sind, werden sie an anderer Stelle gleichwertig ersetzt. In einem Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) werden alle Vermeidungs-, Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen dokumentiert. Die Maßnahmen sind mit den Umweltbehörden abgestimmt. Vor dem Streckenausbau werden Maßnahmen zum Artenschutz durchgeführt.
Die Bahn bringt zur Minderung von Fremdflächenbedarf eigene Flächen und bereits erworbene Grundstücke in das Ausgleichs konzept ein. Durch den Ausbau des stilgelegten Steinbruchs Ludwag kann ein Großteil der erforderlichen Kompensationen ausgeglichen werden, so daß der unmittelbare Flächenbedarf entlang der Strecke minimiert werden konnte. Der Steinbruch in Scheßlitz umfasst ein zirka 18 Hektar großes Areal. Durch Pflegemaßnahmen wie zum Beispiel durch die Entbuschung und Beweidung wird dort ein bedeutsamer Lebensraum künftig dauerhaft gesichert und optimiert. Die Arbeiten zur Ertüchtigung und Sicherung der Flächen sind bereits abgeschlossen.
DB Baustellentreff Hirschaid Öffnungszeiten: nach Absprache Telefon: 09191 - 6986223 E-Mail: infopunkt-vde8.1abs@t-online.de www.youtube.de/vde8 www.vde8.de #vde8aktuelles
Das Projekt Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 Aus-/Neubaustrecke Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle–Berlin Die rund 500 Kilometer lange Aus- und Neubaustrecke zwischen Nürnberg, Erfurt, Leipzig/Halle und Berlin bildet das Kernstück der künftigen Hochgeschwindigkeitsstrecke München–Berlin. Auf der neuen Bahnmagistrale sind Höchstgeschwindigkeiten von 300 km/h möglich. Nach Abschluss aller Maßnahmen wird die Reisezeit zwischen München und Berlin auf etwa vier Stunden verkürzt. Das Investitionsvolumen beträgt fast zehn Milliarden Euro. Mit dem größten und innovaBuckenhofen tivsten Bahnbauprojekt Deutschlands wird die Schiene zu einer konkurrenzfähigen und umweltgerechten Alternative zu Straße Zur S und Flugzeug. taus 1991 wurden von der Bundesregierung verschiedene Verkehrs tufe projekte auf den Weg gebracht, um die Ost-West-Anbindung zu verbessern. Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 (VDE 8) ist als zweigleisige, elektrifizierte Strecke für den Personen- und Güterverkehr konzipiert. Als Teil des Transeuropäischen Netzes (TEN) der Europäischen Union (Konkret: Projekt 1, Bahnverbin1 dung Berlin–Palermo) besitzt es internationale Dimensionen.
FO Der Abschnitt Nürnberg–Erfurt (VDE 8.1) unterteilt sich in zwei kel Win AmKiloBauabschnitte: die Ausbaustrecke Nürnberg–Ebensfeld (83 meter) wird auf vier Gleise erweitert und die Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt (Fertigstellung Weitere Teilabschnitte Serlba2017). ch sind Erfurt–Leipzig/Halle (VDE 8.2, FertigstellungBammersdorf 2015) und Leipzig/Halle–Berlin (VDE 8.3, seit 2006 in Betrieb). Jägersburg
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Insgesamt entstehen eine neue Eisenbahnüberführung (EÜ), eine Eisenbahnüberführung wird ersatzlos zurückgebaut, 5 EÜ werden erneuert, 2 EÜ werden verlängert und 1 EÜ wird Rettern Ehrlersheim verbeitert.
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EÜ Mühlbach Ersatzlose Auflassung EÜ Deichselbach Abbruch und Neubau Ostseite EÜ Jurastraße Neubau als Teil der Oberndorf Bahnübergangsersatzmaßnahme EÜ Lindlesgraben Abbruch und verlängerter Neubau EÜ Maximilianstraße Verbreiterung EÜ Fußwegunterführung HP Hirschaid Abbruch und Ersatzneubau an versetzter Stelle EÜ Friesnitzgraben Abbruch und verlängerter Neubau EÜ Auweg Verlängerung als Teil Bahnübergangsersatzmaßnahme EÜ Bahnhofstraße Verlängerung und Nachrüstung Strullendorf barrierefreier Zugänge EÜ Zeegenbach Abbruch und Neubau
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Das Projekt
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Der Bauabschnitt Altendorf–Hirschaid–Strullendorf ist Teil der Ausbaustrecke Nürnberg–Ebensfeld (VDE 8.1). Auf dem 10 Kilometer langen Planungsabschnitt wird die bestehende zweigleisige, elektrifizierte Strecke auf vier Gleise erweitert. Auf den zwei äußeren Gleisen werden Geschwindigkeiten bis 230 km/h möglich sein. Die inneren Gleise sind für 160 km/h ausgelegt und werden weiterhin für den Regional-, S-Bahnund Güterverkehr genutzt.
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Eine Straßenbrücke (SÜ) entsteht neu, zwei Brücken werden jeweils gegen eine neue Brücke mit erweiterter Spannweite ausgetauscht, drei Brücken werden gegen neue, verlängerte Brücken ausgetaucht und zwei Brücken werden nachgerüstet.
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SÜ ST 2260 Neubau als Teil Bahnübergangsersatzmaßnahme SÜ Lindlesgraben Abbruch und verlängerter Neubau SÜ Griesweg Nachrüstung Abkommenschutz und Widerlagerertüchtigung SÜ Friesnitzgraben Abbruch und verlängerter Neubau SÜ St 2244 Abbruch und Neubau mit erweiterter Spannweite SÜ Möstenbach (Wegebrücke) Ersatzneubau links der Bahn SÜ Nordring Strullendorf Nachrüstung Abkommenschutz SÜ B505 Abbruch und Neubau mit erweiterter Spannweite
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Für alle diese Projekte werden Flächen benötigt, wobei der Flächenbedarf von Bahnstrecken nur bei einem Drittel einer Autobahn liegt. In den drei Gemeindebereichen werden an wenigen Stellen unvermeidbare Eingriffe in Privat- und Gewerbegrundstücke sowie der Abbruch von Wohngebäuden, Nebengebäuden, gewerblich genutzten Gebäuden nötig sein. Der viergleisige Ausbau der Bahnanlagen benötigt eine minimale Verbreiterung – in Eggolsheim, Altendorf, Hirschaid erfolgt der Anbau auf der Ostseite rechts der Bahn, in Strullendorf links der Bahn zur Vermeidung eines Eingriffs in die vorhandene Wohnbebauung.
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Bauabschnitt Altendorf–Hirschaid–Strullendorf
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Röbersdorf Kleinbuchfeld
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Hochstall Sämtliche weitere Technik, insbesondere die Oberleitung Frankendorf wird komplett erneuert. Auch die übrige Ausrüstung der Kälberberg Strecke wird mit modernster Technik ausgerüstet, unter anderem wird die Oberleitungsanlage komplett erneuert.
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Bauarbeiten
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Im gesamten Streckenabschnitt ist ein Schotteroberbau mit Betonschwellen vorgesehen.
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Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt beginnen die Hauptbauleistungen. Vorlaufende Umweltmaßnahmen wie der Ausbau des Steinbruch Ludwag sowie der Bau von Eidechsenhabitaten sowie Baufreiheitsmaßnahmen wie die Anpassung der Oberleitung im Bereich der neuen Straßenbrücken sind bereits umgesetzt.
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Oberbau
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Die Signaltechnik der Strecke wurde bereits in 2017 auf ein elektronisches Stellwerk (ESTW A) hochgerüstet. Mit dem Ausbau der Strecke werden in der ersten Stufe die Voraussetzungen für weitere Hochrüstung auf das European Train Control System (ETCS) geschaffen. Mit dem ETCS und dem Funksystem GSM-R können Züge ohne Streckensignale sicher geleitet werden.Friesen Die wichtigen Daten werden über Funk zwischen Zug, Streckenzentrale und Transpondern im Gleis (Eurobalisen) übermitKetschendorf telt. Die neue Zugleittechnik soll einmal komplett die rund 20 geltenden Sicherungssysteme ablösen, die zur Zeit noch einen grenzüberschreitenden innereuropäischen Verkehr behindern.
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Am Haltepunkt Buttenheim in Altendorf werden die bestehenden Außenbahnsteige durch einen neuen Mittelbahnsteig ersetzt. In Hirschaid entsteht ebenfalls ein neuer Mittelbahnsteig, der Außenbahnsteig in Richtung Bamberg wird versetzt neu errichtet, der in Richtung Nürnberg angepasst. Am Abzweig/Haltepunkt Strullendorf werden die zwei bestehenden Außenbahnsteige wiederum durch ein Mittelbahnsteig ersetzt.
Technische Ausrüstung
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Bahnhöfe und Haltepunkte
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Der Bahnübergang Stockweg in Strullendorf wird aufgeWeigelshofen lassen und durch die Verlängerung der EÜ Auweg als Geh- und Radweg sowie den Neubau der SÜ SüdanbinGunzendorf dung ersetzt. Die SÜ Südanbindung ist nicht Bestandteil des Planänderungsverfahrens zur VDE 8.1 sondern erhält das Baurecht über einen Bebauungsplan Gemeinde Strullendorf.
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Die Bahnübergänge in Altendorf (Industrie- und Jurastraße) werden durch den Neubau der Straßenüberführung (SÜ) ST2260 und den Neubau der auf Verlangen der Gemeinde Altendorf für die Durchfahrt von PKW dimenDreuschendorf sionierten Eisenbahnüberführung Jurastraße ersetzt.
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Rückbau von Bahnübergängen Kauernhofen
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Eisenbahnüberführung Straßenüberführung
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Brücke
S-Bahn/Fernbahn/Ausbaustrecke Bahnstrecke/Bestand Bundesautobahn Haltepunkt
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PFA 21 Altendorf - Hirschaid–Strullendorf km 56,165
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Blick in Richtung Altendorf, nach Norden (Visualisierung).
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Schall- und Erschütterungsschutz
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Rettungskonzept Parallel zur Bahntrasse entstehen Rettungswege und Zugänge, um im Ereignisfall Fahrgäste und Zugpersonal evakuieren zu können bzw. Rettungskräften an jeder Stelle der Strecke Zugang zu gewähren.
Zukünftiger Haltepunkt Hirschaid (Visualisierung)
Der Ausbau der Strecke erfolgt „unter rollendem Rad“, das heißt bei laufendem Zugverkehr. Ein Warnsystem signalisiert den Arbeitern, wenn Züge vorbeifahren. Da Mistendorf in den Nachtstunden bedeutend weniger Verkehr auf der Strecke ist, können bestimmte nicht lärmintensive Arbeiten auch in diese Zeit verlagert werden. Zudem wird es auf der Strecke zu Sperrungen des Zugverkehrs, zum großen Teil in der Nacht und am Wochenende, kommen. Gelegentlich werden auch Totalsperrungen nicht zu vermeiden sein. Die Baustellen werden überwiegend über das bestehende Straßennetz angefahren. Zusätzlich werden zur Entlastung der öffentlichen Straßen Baustraßen und Zufahrtstraßen errichtet, die nach Beendigung der Arbeiten zurückgebaut werden.
Für den Schall- und Erschütterungsschutz wurde auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen ein Konzept erarbeitet. Die Anwohner werden umfassend vor Lärm geschützt. Schallschutzwände und -wälle entstehen in bewohnten Trassenabschnitten. Zu Erhöhung der Wirksamkeit werden in Abschnitten auch Mittelwände zwischen den Gleisen angeordnet. Neben diesen aktiven Schallschutzmaßnahmen sind bei Wohnungen, die besonders betroffenen sind, passive Maßnahmen vorgesehen (zum Beispiel der Einbau von Schallschutzfenstern. Maßnahmen zum Erschütterungsschutz sind in Bezug auf Gebäude im Planungsabschnitt ermittelt worden. In den bebauungsnahen Ortsbereichen von Altendorf und Hirschaid ist zur Minimierung der Erschütterungen eine Schwellenbesohlung vorgesehen Dabei werden die Unterseiten der Schwellen mit einer elastischen Kunststoffschicht versehen, diese nehmen die Erschütterungen auf.
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2 Visualisierungen der neu gebauten und angepassten Straßen- und Eisenbahnüberführungen Titel: Streckenverlauf im Bauabschnitt (Visualisierung)
Zahlen und Fakten Bauabschnittslänge
10 km
Geschwindigkeit auf den Innengleisen (Strecke 5900)
bis 160 km/h
Geschwindigkeit auf den Außengleisen (Strecke 5919)
bis 230 km/h
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Straßen-, Wege-, Fußgängerbrücken
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Rückbau von Bahnübergängen
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Haltepunkt Buttenheim /Altendorf
1 Mittelbahnsteig Neubau
Abzweig / Haltepunkt Strullendorf
Mittelbahnsteig Anpassung
Haltepunkt Hirschaid Impressum Herausgeber DB Netz AG Großprojekt VDE 8 Projektabschnitt ABS Nürnberg–Ebensfeld Äußere Cramer-Klett-Straße 3 90489 Nürnberg Tel.: 0911 219-49421
2 Außenbahnsteige und Mittelbahnsteig Neubau
Schallschutzwände und -wälle der Strecke
insgesamt mehr als 11 km
Elektronisches Stellwerk (ESTW-A)
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Kabelkanäle/technische Ausrüstung
gesamte Streckenlänge
Foto: Frank Kniestedt Visualisierung: vectorvision Änderungen vorbehalten. Einzelangaben ohne Gewähr. Stand: Januar 2020 www.youtube.de/vde8 www.vde8.de
http://www.vde8.de/altendorf-hirschaid-strullendorf